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04.11.2011
Im Straßenverkehr

Fast zwei Drittel tragen keine Warnweste bei Autopanne

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Zu viele Warnwesten-Muffel unterwegs. Doch in der dunklen Jahreszeit ist Sichtbarkeit besonders wichtig.

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Sie sind kein Warnwesten-Muffel

Fast zwei Drittel (61,2 Prozent) der Autofahrer ziehen nach einer Panne auf der Autobahn keine Warnweste an, das ergab eine Zufallsumfrage der GDV Dienstleistungs-GmbH & Co. KG (GDV  DL), die in Hamburg die Notrufzentrale der deutschen Autoversicherer betreibt. Zu Beginn der Winterzeit wurden 197 Autofahrer, die über die Autobahn-Notrufsäulen eine Panne meldeten, befragt. Das Ergebnis: nur 76 von ihnen gaben an, eine Warnweste zu tragen, 120 dagegen trugen die reflektierenden Westen nicht. Zwischen 18:00 Uhr abends und 6:00 Uhr morgens  war die Zahl derer, die keine Warnweste trugen, mit 64,4 Prozent noch schlechter als im Tagesdurchschnitt.

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"Da fahren viel zu viele Warnwesten-Muffel auf unseren Straßen", kommentierte Heiko Beermann, Geschäftsführer der GDV DL, diese Zahlen. „Nicht nur gute Sicht, auch gute  Sichtbarkeit sind in Herbst und Winter im Straßenverkehr besonders wichtig. Ohne Warnwesten  bleiben Fahrer und Beifahrer am Straßenrand oft nahezu unsichtbar.“ Deshalb sollte die Weste bereits beim Verlassen des Fahrzeuges getragen werden, so Beermann.

Die Wirkung der Warnwesten wurde in Österreich eindrucksvoll bewiesen: laut Statistik Austria ist auf den dortigen Autobahnen in den drei Jahren nach Einführung der Warnwestenpflicht  (2005 - 2008) die Zahl der Unfälle mit Fußgängern oder haltenden Fahrzeugen um 39 Prozent, die der Verunglückten sogar um 53 Prozent zurückgegangen.

Pressemitteilung der GDV DL