Mit Hund und Katz im Büro
Viele Tierliebhaber (52,9 %) würden gerne ihre Miezekatze oder ihren Hund mit ins Büro nehmen. Nur in den wenigsten Fällen (7 %) ist dies jedoch in den Unternehmen erlaubt. Dabei wirken sich Tiere im Büro durchaus positiv auf die Gesundheit ihrer Besitzer aus – vorausgesetzt, dass Frauchen oder Herrchen bestimmte Regeln einhalten.

Tiere im Büro senken Ihr Stressgefühl
So hat die US-amerikanische Universität Buffalo festgestellt, dass allein die Anwesenheit von Tieren zu einer Blutdrucksenkung und zu einer verminderten Stresswahrnehmung führen. Die Ursache hierfür ist das Glückshormon Endorphin, das in starkem Maße freigesetzt wird, wenn Menschen Tiere streicheln. Ergebnisse, die auch unsere Umfrageteilnehmer bestätigten:
- 57,8 % waren der Ansicht, dass Haustiere das Büroklima positiv beeinflussen.
- 10 % glaubten dies nicht.
- 21,1 % sahen negative Einflüsse.
Trotz dieser positiven Ergebnisse ist es jedoch in den meisten Unternehmen (60 %) bisher laut unserer Umfrage nicht erlaubt, Tiere mitzubringen – außer in absoluten Ausnahmefällen (31,7 %). Nur in Unternehmen, die sich bewusst innovativ geben (Internetdienstleister, Werbe- und Medienbranche) scheint ein erstes Umdenken stattzufinden.
Setzen Sie klare Zeichen
Bevor Sie oder Ihre Kollegen das eigene Haustier (in Ausnahmefällen) mitbringen, sollten Sie dies natürlich mit Ihrem Chef abstimmen. Dieser wird mit Sicherheit eher zustimmen, wenn es insbesondere für Hundebesitzer/-betreuer klare und feste Regeln innerhalb Ihres Arbeitsbereiches gibt.
Musterregeln für Haustiere im Büro
Hausiere dürfen (in Ausnahmefällen wie z.B. Krankheit/Abwesenheit der Besitzer) nur mit ins Büro gebracht werden, wenn …
- sichergestellt ist, dass keiner der unmittelbaren Kollegen auf das Tier allergisch reagiert,
- es absolut gehorcht und fernab des Büros ausreichend Gelegenheit zur Bewegung hat und
- es zweifelfrei über einen ausgeglichenen, agressionsfreien Charakter verfügt,
Der Besitzer bzw. der für das Tier verantwortliche Kollege hat dafür Sorge zu tragen, dass …
- es von ängstlichen Mitarbeitnehmern ferngehalten wird und
- nur die Pausenzeiten für Spaziergänge genutzt werden.
Lehnen Ihr Chef und/oder Ihre Kollegen die Mitnahme von vierbeinigen Haustieren generell ab, dann erfreut Sie vielleicht auch ein Aquarium mit Zierfischen. Allerdings muss auch die Versorgung am Wochenende und in der Urlaubszeit sichergestellt sein.
Doris Bader
Herausgeberin von www.sekretaerinnen-service.de und Chefsekretärin




