Was ist eigentlich der „Alpha-Zustand“?
In diesem Zwischenzustand ist Ihr Gehirn enorm entspannt. Es arbeitet mit einer Frequenz von 8 bis 14 Herz.

„Alpha-Zustand“ - 8-14 Herz
Zum Vergleich:
- In niedrigeren Frequenbereichen schlafen Sie.
- Bei höherer Frquenz arbeitet Ihr Gehirn, das heißt, sie denken aktiv.
Das bedeutet dreierlei für Sie:
- Sie sind wach, aber die Gehirnaktivität ist ruhig.
- Ihr Körper ist entspannt und
- Sie sind klar präsent und dabei höchst aufnahmefähig.
So schafft der „Alpha-Zustand“ die idealen Voraussetzungen dafür, Informationen höchst effizient aufzunehmen.
Wie erreichen Sie ihn?
Um diesen Zustand herbeizuführen brauchen Sie ein wenig Übung. Sie müssen Ihre innere Aufmerksamkeit bewusst führen und Ihre Tätigkeit auf bestimmte Punkte lenken.
Im Detail funktioniert das so: Konzentrieren Sie sich auf einen Punkt oberhalb Ihres Hinterkopfs. Atmen Sie dabei ein. Beim Ausatmen werden Sie wahrnehmen, dass sich Ihre gedankliche Aktivität beruhigt – Sie werden wenig oder keine unwillkürlichen Gedanken mehr haben.
Tipp: Aktivieren Sie diesen Punkt regelmäßig und erzeugen Sie den „Alpha-Zustand“ in unterschiedlichen Situationen. Lernen Sie, ihn zu halten!
So optimieren Sie Ihr Leseverhalten in 3 Schritten:
Vielleicht waren Sie es ja gewöhnt, einfach los zu lesen. Effizienter ist es, wenn Sie wie folgt vorgehen:
Erster Schritt: Verschaffen Sie sich einen Überblick und ein Leseziel
Das geht so: Bei Artikeln lesen Sie zunächst Titel, Untertitel und – falls vorhanden – die Zusammenfassung. Bei einem Buch schauen Sie zuerst Titel/Cover, Inhaltsverzeichnis, ggf. Autor, Literaturliste und Quellenangaben an.
Dieser erste Überblick soll bei Artikeln nicht länger als 30 Sekunden dauern, bei Büchern maximal 5 Minuten. So können Sie schon in kürzester Zeit eine Vorauswahl „lesenswert oder nicht“ treffen.
Haben Sie sich für das Lesen entschieden, formulieren Sie für sich ein Leseziel. Zum Beispiel: „Wenn ich dieses Buch gelesen habe, will ich wissen, ob der hier beschriebene Prozess konkret für unsere Abteilung von Nutzen sein kann.“
Jetzt hat Ihr Gehirn einen konkreten Auftrag und Sie werden beim Lesen vermehrt darauf achten, welche Informationen für Ihr Leseziel wissenswert sind. So machen Sie sich die Fähigkeit zunutze, selektiv und interessengesteuert wahrzunehmen!
Zweiter Schritt: Erkunden Sie das Material und setzen Sie Schwerpunkte
Längere Texte (ab ca. 2 Seiten) prüfen Sie zunächst inhaltlich, um sich einen Überblick zu verschaffen. Dabei müssen Sie nicht wörtlich lesen. Lassen Sie Ihre Augen durch den Text fließen und die grobe Inhaltsstruktur aufnehmen.
So erkennen Sie Folgendes:
- Was steht wo im Text?
- Welche Inhalte enthält er?
- Wo stehen die für mein Ziel relevanten Infos?
Tipp: Jetzt ist noch einmal Zeit zu entscheiden, ob Ihnen das Buch/der Artikel wirklich das bietet, was Sie für Ihr Leseziel erwarten.
Dritter Schritt: Verarbeiten Sie die Information selektiv.
Nach den ersten beiden Schritten wissen Sie nun, was der Text enthält, und wo die für Sie besonders interessanten Passagen stehen.
Arbeiten Sie sich jetzt abschnittweise vor. Sie können dabei für sich selbst festlegen, wie detailliert Sie in das Lesen einsteigen wollen: Brauchen Sie nur einen Überblick, oder müssen Sie die Informationen aus dem Text ganz aufnehmen?
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