10 Tipps für Ihren persönlichen Erfolg
Oft kommt es im Geschäftsleben weniger auf Ihre Fachkenntnisse an als darauf, wie Sie Argumente richtig in Szene setzen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Ziele einfacher und schneller erreichen können.

10 Tipps für Ihren persönlichen Erfolg
1 Professionell präsentieren
Erstaunlich viele Powerpoint-Präsentationen sind sehr schmucklos und unstrukturiert. Wenn Sie mit dem Folienmaster der Software arbeiten, können Sie auf Knopfdruck attraktive Folien erzeugen: Wählen Sie dazu in Powerpoint in der Menüleiste die Punkte „Ansicht-Master-Folienmaster“. Jetzt können Sie zum Beispiel festlegen, dass immer oben rechts Ihr Firmenlogo erscheinen soll, wo jeweils welche Informationen untergebracht sind und welche Schriftart und -größe Überschriften und Gliederungspunkte haben sollen. Jede Folie, die Sie im Folgenden anlegen, trägt dann diese Merkmale.
2 Entspannter vortragen, überzeugender wirken
Glauben Sie, dass Sie kein guter Redner sind? Das lässt sich schon mit ein paar einfachen Tricks ändern. Oft ist zunächst wichtig, das Lampenfieber zu dämpfen. Nutzen Sie Gelegenheiten, sich vor Ihrem Auftritt ein wenig unter die Zuhörer zu mischen. Auf diese Weise können Sie vorab schon die Atmosphäre wahrnehmen und vielleicht mit einigen Zuhörern plaudern. Bei Ihrem Vortrag ist Ihnen dann bereits ein Teil des Publikums vertraut, was Ihre Nervosität lindern kann. Wer aufgeregt ist, spricht meist zu schnell. Um das zu vermeiden, sollten Sie betont deutlich artikulieren und regelmäßig bewusste Pausen setzen, etwa nach dem Sie bestimmte Fakten vorgetragen haben. Hilfreich ist es, zwischendurch öfter einen Schluck Wasser zu trinken. Damit geben Sie sich selbst etwas Zeit und werden außerdem nicht heiser.
3 Vertrauen vermitteln, mehr Umsatz erzielen
Bedenken Sie, dass ständig steigende berufliche Anforderungen nicht nur Ihnen Stress verursachen. Auch Ihre Kunden stehen unter dem Druck, dass alles perfekt klappen muss und haben Angst, dass bei Lieferungen oder Leistungen Fehler passieren könnten. Wenn Sie ihnen derartige Befürchtungen nehmen, können Sie bei der Auftragsvergabe nur gewinnen. Setzen Sie deshalb alles daran, Ihre Zusagen einzuhalten. Informieren Sie Ihre Ansprechpartner möglichst frühzeitig, wenn Sie Ihr Versprechen einmal doch nicht erfüllen können und erklären Sie ihnen die Gründe dafür. Sicherheit vermitteln Sie auch durch ständige Erreichbarkeit: Sorgen Sie dafür, dass Sie immer ansprechbar sind oder eine kompetente Vertretung zur Verfügung steht. So lassen sich Fragen schnell klären und Sie vermeiden Nervosität oder schlechte Stimmung bei Ihren Partnern.
4 Besser bei den Mitarbeitern ankommen
Sicher haben Sie eine Vorstellung davon, wie Sie als Vorgesetzter wahrgenommen werden wollen. Überprüfen Sie realistisch, ob Sie tatsächlich so wirken, wie Sie es wünschen. Natürlich äußern die wenigsten Angestellten offen ihre Wertschätzung gegenüber Vorgesetzten. Deshalb ist es umso wichtiger, in Gesprächen mit ihnen auf Feinheiten zu achten. Hilfreich kann es auch sein, die Sekretärin ins Vertrauen zu ziehen, denn gerade diese weiß oft sehr gut über die Stimmung in der Belegschaft Bescheid. Wenn Sie eine Diskrepanz zwischen Fremd- und Eigeneinschätzung erkennen, sollten Sie die Kommunikation gegenüber Ihrem Personal verbessern und beispielsweise Ihre Entscheidungsprozesse nachvollziehbar darstellen.
5 Konflikte konstruktiv lösen
Wenn Sie mit Mitarbeitern oder Vorgesetzten nicht gut auskommen, beeinträchtigt das in der Regel die Arbeitsqualität. Versuchen Sie deshalb, Schwierigkeiten möglichst bald anzusprechen und zu lösen. Tragen Sie Ihr Anliegen aber stets in Form einer positiven Aussage vor. Im Fall einer Assistentin ist es zum Beispiel klug, wenn sie ihre Wünsche mit einem Satz äußert wie „ich möchte in den Meetings dabei sein“ anstatt einfach zu sagen „ich möchte nicht immer stundenlang kopieren“. Zeigen Sie immer gleichzeitig mit Ihrer Kritik oder Ihrem Anliegen eine mögliche Lösung auf und achten Sie darauf, nicht in eine Verweigerungshaltung zu geraten.
6 Informationen schneller speichern
Je mehr Sinne Sie bei der Aufnahme neuer Inhalte benutzen, umso besser sind die Chancen, dass Sie sich diese merken können. Angenommen, Sie müssen für eine Präsentation eine Reihe von Zahlen im Gedächtnis behalten. Wenn Sie diese zuerst lesen, nutzen Sie den Sehsinn. Schreiben Sie dann die Zahlen auf ein Blatt Papier, wird der Tastsinn gefordert. Den Hörsinn können Sie schließlich einbinden, indem Sie die Zahlen laut lesen oder sich von einer anderen Person vorlesen lassen. Bei dieser Methode werden von jedem einzelnen Sinn eigene Verknüpfungen und Assoziationen gebildet, und Sie können sich die Zahlen leichter merken.
7 Vorgefertigte Meinungen überprüfen
Viele Menschen hören sich in Gesprächen mit anderen nur scheinbar deren Argumente aufmerksam an. In Wirklichkeit aber steht ihre Ansicht zum jeweiligen Thema schon längst fest und sie lassen nur gelten, was diese bestätigt. In diesem Fall werden "unpassende" Aspekte einfach ohne Überprüfung ausgeblendet oder systematisch abgeschwächt. Als Gegenmaßnahme empfiehlt es sich, Kontrollmechanismen einzuplanen, damit Fehlerquellen oder Unklarheiten rechtzeitig entdeckt werden können. Holen Sie nach Möglichkeit von Kollegen oder Mitarbeitern eine zweite Meinung ein und lassen Sie Verträge oder Angebote von einer objektiven Person gegenlesen.
8 Beziehungen regelmäßig pflegen
Nehmen Sie sich öfter die Zeit, mit wichtigen Kunden und Geschäftspartnern auch ohne geschäftlichen Anlass in Kontakt zu treten, zum Beispiel indem Sie ihnen einen Brief schreiben. Am besten wirkt so ein Schreiben, wenn Sie dafür nicht Ihr Geschäftspapier verwenden, sondern neutrales und hochwertiges Briefpapier. Unterschreiben Sie immer selbst, ein Vermerk wie „in Vertretung“ ist hier unpassend. Gute Gelegenheiten für die schriftliche Kontaktpflege sind Geburtstage und Feiertage wie Weihnachten. Ein kleines Gedicht oder eine Anekdote als Einleitung verleiht dem Brief eine persönliche Note und trägt dazu bei, dass der Empfänger ihn gerne liest.
9 Teamsitzungen geschickt moderieren
Je sorgsamer Sie mit Ihrem Personal umgehen, umso bessere Leistungen wird dies erbringen. Bei der Moderation von Konferenzen sollte Ihr Ziel deshalb sein, die Gruppe zusammen zu halten und die Diskussionen so zu leiten, dass konstruktive Lösungsansätze erarbeitet und verfolgt werden. Als Führungskraft fungieren Sie natürlich nicht nur als Gesprächshelfer, sondern haben gleichzeitig Entscheidungsbefugnis. Das ist hilfreich, wenn ein Konflikt gelöst oder eine Entscheidung gefällt werden muss, weil kein Konsens möglich ist. Allerdings kann Ihre Führungsrolle auch einer sachlichen Diskussion im Weg stehen, weil Ihren Beiträgen naturgemäß mehr Gewicht beigemessen wird als anderen. Wenn Sie sich selbst an einer Diskussion intensiv beteiligen möchten, sollten Sie daher die Leitung des Gesprächs an eine andere Person abgeben.
10 Kündigungsabsichten erkennen
Jede Kündigung eines Leistungsträgers schwächt Ihr Unternehmen, denn die Neubesetzung der Stelle kann unter Umständen lange dauern und kostet Geld. Versuchen Sie deshalb, Unzufriedenheit bei Mitarbeitern früh zu erkennen und gegenzusteuern. Dass ein Angestellter keine Perspektive mehr in seiner Arbeit sieht, erkennen Sie oft an einem passiven Verhalten. Fassen Sie es als Warnhinweis auf, wenn jemand keine Wünsche oder Forderungen mehr äußert oder sich ein ehemals geselliger Kollege zum Einzelgänger entwickelt und zum Beispiel nicht mehr mit den anderen in die Kantine geht. Gegenmaßnahmen sind die Zuteilung von interessanten Aufgaben oder die Beteiligung an besonderen Ereignissen wie Geschäftsreisen oder Messebesuchen. Versuchen Sie im Gespräch herauszufinden, für welche Arbeitsbereiche sich der Betreffende besonders interessiert. Möglicherweise können Sie ihn mit neuen Herausforderungen wieder für Ihre Firma gewinnen.
Martin Buttenmüller




