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08.07.2008
Karriereplanung

So klappt der Aufstieg

Wer beruflich hoch hinaus will, kann heute weniger denn je auf den Zufall vertrauen. Wo es früher oftmals ausreichte, lang genug einen Job auszuüben, ist mittlerweile konsequente Karriereplanung Pflicht.

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So klappt der Aufstieg

Frühe Weichenstellung

Schon in den ersten Berufsjahren sollten Sie sich klar darüber werden, welcher Karrieretyp Sie sind: Spezialist oder Generalist, Stab oder Linie – wo fühlen Sie sich wohler?

Generell gilt: Wer ganz nach oben will, ist im Linienmanagement besser aufgehoben. Dort können Sie sich eher profilieren.

Passt das Unternehmen zu Ihren Plänen?

Die Wahl des Arbeitgebers spielt eine entscheidende Rolle für die künftige Karriere.

Bereits im Vorstellungsgespräch sollten Sie klären, ob überhaupt die angestrebten Karrieremöglichkeiten vorliegen. Falls nicht – suchen Sie weiter.

Kompetente Problemlöser sind gefragt

Nach einem erfolgreichen Einstieg gilt es, die eigenen Karrierefähigkeiten dauerhaft unter Beweis zu stellen.

Wer aufsteigen will, muss positiv auffallen: Durch die kompetente Erledigung seines Jobs, durch hohes Engagement und viel Eigeninitiative.

Ständige Weiterbildung gehört zum Pflichtprogramm der Karriereplanung.

 

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Selbstdarstellung als Karrierefaktor

Ebenfalls sehr wichtig: Entwickeln Sie eine gesunde Eigen-PR gegenüber Ihrem Vorgesetzten.

Wer heute darauf wartet, allein wegen seiner guten Leistungen aufzufallen, hat schlechte Karten. Machen Sie sich das Motto „Tue Gutes und rede darüber“ zu Eigen.

Selbstinszenierung zahlt sich aus.

Flexibel bleiben schützt vorm Scheitern

Wir sind es gewohnt, uns selbst als vollständig verantwortlich für unsere Karriere zu sehen. Das stimmt aber nur zum Teil. Die eigene Laufbahn hängt in großem Maße von äußeren Einflüssen ab, auf die wir nur teilweise einwirken können.

Im Grunde bringen Organisationen den Aufstieg hervor. Wenn Sie merken, dass Sie in Ihrer Firma nicht weiterkommen, zögern Sie nicht, sich nach Alternativen für den nächsten Schritt umzusehen.

WAS BEI DER KARRIERE WIRKLICH ZÄHLT

Welche Faktoren sind für die Laufbahn förderlich, welche erweisen sich als Karrierebremsen?

In einer aktuellen Studie hat der Wirtschaftsprofessor Wolfgang Mayrhofer von der Wirtschaftsuniversität Wien die Einflussfaktoren auf Karrieren untersucht. Hier die wichtigsten Ergebnisse für Sie zusammengefasst:

  • Die richtige Herkunft spielt immer noch eine entscheidende Rolle beim Aufstieg. Erfolgreiche Manager stammen meist aus dem gehobenen Bürgertum.
  • Die Zugehörigkeit zum weiblichen Geschlecht ist eine wahre Karrierebremse. Männer haben allein wegen ihres Geschlechts die besseren Chancen aufzusteigen.
  • Die Fähigkeit, die eigenen Kompetenzen stets ins rechte Licht zu rücken, beflügelt den Aufstieg. Selbstdarsteller verdienen besser und haben mehr Führungsverantwortung als beziehungsorientierte Manager.
  • Wer ganz nach oben will, muss einen hohen Arbeitseinsatz bringen – und dauerhaft überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen.
  • Allzu häufige Jobwechsel oder gar Unterbrechungen sind der Todesstoß für die Karriere. Die Musterlaufbahn ist durchgängig und kennt keine Pausen.

Cordula Natusch