Unter deutschen Managern grassiert das Boreout-Syndrom
4 von 10 deutschen Managern fühlen sich in ihrem Job unterfordert. Überfordert zeigten sich dagegen nur 14 Prozent. Das ergab eine Umfrage des Online-Stellenportals stepstone.de.

Deutsche Manager: Boreout statt Burnout
In Deutschland nahmen laut stepstone an der Befragung über 5.000 Fach- und Führungskräfte teil.
Ergebnis: 39 Prozent der Befragten haben mit Langeweile im Job zu kämpfen. Nach außen machen sie einen beschäftigten Eindruck, sind de facto aber unterbeschäftigt.
Das Boreout-Syndrom
"Bei Managern, die sich unterfordert fühlen, spricht man von einem Boreout-Syndrom. Dies ist genau das Gegenteil eines Burn outs, kann aber ähnlich fatale Folgen haben.
Die dauerhafte Fehlbelastung führt zu Langeweile, Verlust der Identität mit dem Beruf und Resignation. Folge: Arbeitnehmer in wichtigen Funktionen leisten nur einen Bruchteil dessen, was sie könnten. Das ist fatal für das Selbstwertgefühl des Betroffenen und natürlich für die Verwirklichung von Unternehmenszielen," so Wolfgang Bruhn, Vorstand der StepStone Deutschland AG.
47 Prozent haben ein angemessenes Pensum zu bearbeiten
Die Umfrage ergab aber auch, dass fast die Hälfte der Befragten sich angemessen ausgelastet fühlt. Und nur 14 Prozent der deutschen Führungskräfte beklagen eine Überbelastung.
Quelle: stepstone.de





