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18.10.2009
Internetmarketing

Internetauftritt: Sind Sie schon drin?

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Egal, welche größe ein Unternehmen heute hat - keines kann es sich leisten im Internet nicht vertreten zu sein. Denn die meisten Kunden suchen zunächst erst dort nach Informationen.

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Ist Ihr Unternehmen im Internet schon vertreten?

Vielleicht denken Sie beim Thema „Internetauftritt“ sofort an die Seiten von führenden Anbietern wie Amazon, Otto oder Spiegel. Diese sind technisch anspruchsvoll und ihre Pflege und Entwicklung sündhaft teuer.

Für die Unternehmen rechnet sich deren Betrieb durch die Verkäufe, die über das Internet abgewickelt werden. Außerdem profitieren Sie von Werbeeinnahmen.

So große Lösungen müssen es aber gar nicht sein, um einen bleibenden Eindruck im Internet zu hinterlassen. Wenn Sie das Gefühl haben, dass hier bei Ihnen noch Handlungsbedarf besteht, dann regen Sie Veränderungen an.

Der Name macht’s

Wichtig ist, dass Ihr Unternehmen sich einen einprägsamen Domain-Namen gesichert hat, der im Zusammenhang mit Ihrem Unternehmen stehen sollte.

Zwar locken viele Angebote mit kostenlosen Homepages, also Startseiten im Internet. Diese haben oftmals den Nachteil, dass  …

  • sie sich nicht gut merken und
  • sich damit keine besonders einprägsamen E-Mail-Adressen er-zeugen lassen.

Für einen Anwalt beispielsweise ist eine E-Mail-Adresse wie max.mustermann@anwalt-mustermann.de deutlich professioneller als beispielsweise mustermann@t-online.de.

PRAXIS-TIPP:

Informieren Sie sich, bevor Sie eine Seite ins Netz stellen, welche Restriktionen es in dieser Hinsicht etwa durch Berufsverbände oder Kammern gibt. Schlimmstenfalls kassieren Sie ernsthafte Sanktionen zum Nachteil Ihres Unternehmens.

Besitzt Ihr Unternehmen noch keine Homepage, können Sie bestimmt mit dem Angebot punkten, zu recherchieren, ob eine passende Domain für Ihr Unternehmen noch verfügbar ist. Dazu gehen Sie so vor:

  • Wenn es sich um eine Domain in Deutschland handeln soll – also mit der Endung „de“ –, rufen Sie die Internetseite www.denic.de auf.
  • Geben Sie in das kleine Feld Domainabfrage den von Ihnen gewünschten Namen ein. Auf „www“ können Sie dabei verzichten. 
  • Auf der nachfolgenden Dialogseite klicken Sie auf Akzeptieren, um die Nutzungsbedingungen anzunehmen

(Auf der Seite des NIC, das für die Vergabe der Internetadressen zuständig ist, können Sie nachsehen, ob Ihre deutsche Wunschdomain noch frei ist.)

  • Sie erhalten anschließend die Antwort. Ist die Domain bereits belegt, erfahren Sie, wer sich diese gesichert hat. 

Probieren Sie es nun mit einer neuen Adresse erneut. Erst wenn NIC keine Registrierung findet, können Sie sich den Namen sichern.

Ist Ihnen egal, welche Endung Ihre neue Internetseite hat, brauchen Sie keinen Spezialdienst. Sie recherchieren einfach so:

  • Besuchen Sie die Internetseite eines Domain-Anbieters (z.B. www.einsundeins.de).
  • Sie finden dort ein Formular Domains. Tragen Sie darin den Wunschnamen ein.
  • Klicken Sie dann auf Prüfen.
  • Sie erhalten eine Liste, welche Endungen bereits vergeben sind.
  • Gefällt Ihnen ein Name, können Sie anschließend bereits Speicherplatz bestellen

(Bei kommerziellen Anbietern recherchieren Sie unter allen erlaubten Endungen nach Ihrem Wunschnamen.)

 

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Da das Angebot hierzu fast nicht zu überschauen ist, empfiehlt es sich, sich vor der Bestellung Gedanken über das Ziel Ihres Internetauftritts zu machen: Ist von vornherein klar, dass viele Produktabbildungen ins Internet gestellt werden, benötigen Sie auf jeden Fall viel Speicherplatz.

PRAXIS-TIPP:

Achten Sie im Kleingedruckten darauf, dass der Vertrag mit einem Provider einfach und schnell kündbar ist. Außerdem sollte die Möglichkeit bestehen, ohne besonders lange Kündigungsfristen in einen nächst höheren/niedrigeren Tarif wechseln zu können.

So gehen Sie kein Risiko ein, wenn Sie doch mehr bzw. weniger Optionen suchen. Eine Orientierung im Dschungel der Tarife bietet etwa das Angebot http://www.webspace-ratgeber.de

Im Internet finden Sie auch Dienste, die Ihnen bei der Suche nach einem Hostinganbieter helfen und Licht in den Tarifdschungel bringen.

So geht’s komfortabel

Bei der Gestaltung von Internetseiten benötigen Sie heute keine HTML-Kenntnisse mehr: Bei sogenannten Hosting-Angeboten installieren Ihnen die Anbieter häufig auf Wunsch auch ein Content Management System. Mit deren Hilfe können Sie bzw. Ihre Kollegen mittels Knopfdruck  …

  • neue Seiten anlegen und
  • aktuelle Beiträge hinzufügen.

Dank guter Dokumentationen ist das auch für Laien ohne Probleme möglich.

Neben rein kommerziellen Varianten existieren die beiden kostenlosen Marktführer „Joomla“ und „Typo3“. Zu diesen Programmen finden Sie nicht nur im Internet reichlich Tipps und Tricks, sondern auch im Buchhandel.

Der Nachteil der beiden Programme: Sie müssen Abstriche hinsichtlich Ihrer Corporate Identity oder individuellen Gestaltungsmöglichkeiten machen. Nur Spezialisten können Ihnen bei der optischen Gestaltung behilflich sind.

Das bringen Ihnen Standard-Vorlagen

Ein beachtliches Content Management System, das Sie nutzen können, wenn Sie lediglich einige Fakten über Ihr Unternehmen präsentieren wollen, ist CMSimple (www.Cmsimple.com). Sie brauchen nämlich nur einige Dateien auf den Webserver zu übertragen:

  • Alle Inhalte geben Sie mittels eines kleinen Editors ein, der alle Inhalte in einer einzigen Datei speichert.
  • Dank der guten deutschsprachigen Anleitung werden auch Sie als Laie sehr schnell gute Ergebnisse erzielen können.
  • Für das System gibt es bereits einige hundert Vorlagen, die auch grafisch anspruchsvollere Naturen zufrieden stellen werden

(CMSimple ist ein kleines Content Management System, mit dem Sie Ihre Seiten verwalten – ganz ohne HTML-Kenntnisse.)

Doris Bader
Herausgeberin und Chefsekretärin