Mit diesen Erfolgsrezepten locken Sie Kunden in Ihren Online-Shop
Produkte über einen Online-Shop anzubieten, ist eine effektive, zeitgemäße und vergleichsweise günstige Möglichkeit. Doch was, wenn einfach niemand Ihr tolles Angebot findet?

Mit diesen Erfolgsrezepten locken Sie Kunden in Ihren Online-Shop
Positionieren Sie sich eindeutig
Ihren Online-Shop können Sie nur dann sinnvoll vermarkten, wenn Sie entweder …
eine klar abgegrenzte Produktauswahl haben (z. B. Sporternährung für Ausdauersportler)
oder eine definierte Zielgruppe ansprechen (z. B. Mütter von Kleinkindern).
Nur eine spitze Positionierung ermöglicht es Ihnen, mit einem Online-Shop Kunden zu erreichen. Wenn Sie mehrere unterschiedliche Produktbereiche in Ihrem Shop haben, kann es sinnvoll sein, mehrere Shops daraus zu machen.
Sorgen Sie für ein gutes Ranking bei Google
Fast jeder sucht heute über Google. Wenn Sie Ihre Seite für eine Suchmaschine optimieren wollen, müssen Sie sich also nur um diese kümmern.
Leider sind die Kriterien, nach denen Google sein Ranking erstellt, geheim, kompliziert und sie ändern sich ständig.
Beauftragen Sie deshalb Profis. Die besten finden Sie, indem Sie bei Google „Suchmaschinenoptimierung“ eingeben. Die Firmen, die auf der ersten Seite erscheinen, wissen, wie es geht.
Experten-Rat
Sie haben nur dann eine Chance in der Google-Suche auf der ersten Seite zu landen, wenn Sie ein außergewöhnliches Produkt verkaufen. Sobald Sie in einem Massenmarkt anbieten, kann Ihnen kein Suchmaschinenoptimierer garantieren, Sie auf die erste Seite zu bringen. Sparen Sie sich das Geld.
Schalten Sie Online-Anzeigen
Google Adwords ist eine wirkungsvolle Marketingmaßnahme, die wirklich Verkehr auf Ihre Seite bringt.
So funktioniert Adwords
Sie texten eine kleine Anzeige, die über oder neben den normalen Suchergebnissen erscheint, sobald bestimmte Suchworte eingegeben werden. Diese definieren Sie selbst.
Bezahlt wird pro Click, wobei Sie selbst festlegen können, wie viel Sie zahlen wollen. Sie definieren einfach ein Tages- oder Monatsbudget, mit dem Sie starten wollen. Zudem können Sie den Preis angeben, den Sie pro Klick auf Ihre Anzeige, d. h. pro Besucher auf Ihrer Website, maximal zahlen wollen. Generell gilt: Je höher dieses Gebot, desto höher ist Ihre Anzeigenposition und desto mehr Klicks erhalten Sie.
Einige Tipps helfen, damit Ihre Adwords- Anzeigen funktionieren.
1. Bewerben Sie am besten jedes Produkt separat.
So filtern Sie die Kunden heraus, die gezielt auf der Suche danach sind.
2. Legen Sie viele Suchworte fest.
Überlegen Sie sich, wie Kunden suchen könnten, und geben Sie auch unterschiedliche Schreibweisen an, wenn z. B. ein Markenname leicht falsch geschrieben werden kann.
3. Nutzen Sie das Keyword-Tool.
Unter http://adwords.google.de können Sie Ihre Suchworte testen und sich zusätzliche Keywords anzeigen lassen. Gleichzeitig erhalten Sie eine Bewertung, wie oft nach diesen Worten gesucht wird. Wenn Sie z. B. „Fahrrad Bekleidung“ eingeben, sehen Sie, dass dieser Begriff recht häufig gesucht wird, also gut geeignet ist. Zusätzlich schlägt Google vor, die Worte zusammenzuschreiben. Ähnlich häufig wird außerdem nach „Radbekleidung“ und „Bike Bekleidung“ gesucht.
4. Verlinken Sie die Anzeige direkt mit der Produktseite.
Wenn potenzielle Kunden erst noch lange auf Ihrer Seite nach dem Produkt suchen müssen, verlieren sie eventuell die Geduld. Sie verlassen Ihre Seite wieder, ohne gekauft zu haben.
5. Heben Sie die Verfügbarkeit hervor.
Internet-Kunden sind heutzutage viel ungeduldiger als noch vor ein paar Jahren. Wenn sie sich entschlossen haben zu kaufen, wollen sie Ihr Produkt schnell haben.
6. Behalten Sie Ihr Budget im Auge
Da Adwords-Anzeigen mit Abstand das wirksamste Instrument sind, lohnt es sich, hierfür Geld auszugeben.
Wenn Sie Produkte anbieten, die mehrfach bestellt werden (z. B. Sportnahrung, Kontaktlinsen, Parfüm etc.), können Sie ruhig 3 bis 4 % Ihres Umsatzes investieren. Sprechen Sie eher Einmal-Käufer an (z. B. für Fernseher), sollten Sie etwas weniger kalkulieren. Eine Pauschalregel gibt es aber nicht, da die Produktmargen zu unterschiedlich sind.
Wenn Sie feststellen, dass Ihr Adwords-Budget mehr als 5 % Ihres Umsatzes ausmacht, zieht Ihre Anzeige nicht genug Käufer an. Dann versuchen Sie diese noch zu optimieren.
Yahoo bietet mit „Search Marketing“ ein ähnliches Werkzeug an. Dort sind allerdings die Klick-Zahlen geringer.
Suchen Sie sich Partner
Überlegen Sie, mit welchen Produkten Sie Ihren Kunden eine sinnvolle Ergänzung zu Ihrem Angebot bieten können.Wenn Sie Fahrradbekleidung anbieten, kann das z. B. „Fahrradgepäck“ sein. Ein so ausgerichteter Shop ist ein sinnvoller Partner für Sie.
Über einen Link können Sie nun Kunden auf den anderen Shop leiten und umgekehrt. Für jeden Käufer, der über diese Verbindung kommt, bekommt der Partner eine Provision. Häufig ist in der Software, mit der Sie Ihren Shop betreiben, ein entsprechendes Modul enthalten. Mit diesem können Sie neben der Verlinkung auch die Abrechnung unkompliziert abwickeln.
Die Plattform Affilinet (www.affili.net) bietet Partnerprogramme im großen Maßstab an. Online-Shops können dort eingetragen werden. In einem umfangreichen Katalog von Partnerprogrammen finden Sie zahlreiche Firmen, die am Austausch von Kunden interessiert sind. Die Abrechnung der Provisionen läuft ebenfalls über den Anbieter.
Suchen Sie nach Multiplikatoren
Etwas zeitaufwendig, aber sehr wirksam, ist die Zusammenarbeit mit Vereinen und Organisationen, in denen Ihre Zielgruppe organisiert ist. Bieten Sie vergünstigte Preise für die Mitglieder an. Sobald die ersten gekauft haben, beginnt in der Regel die wirkungsvolle Mundpropaganda für Sie zu arbeiten.
Bis Sie Vereine gefunden haben, die sich bereit erklären, Sie als Kooperationspartner aufzunehmen, müssen Sie allerdings einige Zeit aufwenden. Wenn Sie dann eine Vereinbarung haben, können Sie ab und zu über eine Aktion die Mitglieder auf sich aufmerksam machen.
Belohnen Sie Wiederkäufer und Empfehler
Schenken Sie Erstkäufern z. B. einen 5-€- Gutschein, den sie bei einem Kauf ab 50 € einsetzen können. Eine konkrete Summe ist erfahrungsgemäß wirksamer, als ein Prozent-Gutschein oder eine noch kompliziertere Regelung. Kalkulieren Sie aber genau, bei welchem Nachlass sich das Geschäft für Sie noch lohnt. Ebenso können Sie Kunden einen Gutschein für eine Weiterempfehlung anbieten.
Bieten Sie auch einen gedruckten Katalog an
Viele Kunden blättern gerne bei einer Tasse Kaffee in einem Katalog, um sich etwas auszusuchen. Wenn Sie bisher einen Katalog geführt haben, sollten Sie diesen also auf keinen Fall abschaffen.
Experten-Rat
Mit der Open Source Software XT-Commerce (www.xt-commerce.de) können Sie nicht nur Ihren Shop verwalten. Die Anwendung bietet zusätzlich viele nützliche Funktionen wie die Partnerabrechnung oder den Druck eines Katalogs mit Ihrem Produktangebot.
Wenn Sie PHP- und HTML-Programmierung beherrschen, ist diese kostenlose Lösung gut anwendbar.
Sparen Sie Ihr Geld bei sinnlosen Maßnahmen
Folgende Marketing-Werkzeuge bringen kaum oder die falschen Käufer auf Ihre Seite.
Bannerwerbung oder Sponsoring
Dadurch sprechen Sie höchstens durch Zufall jemanden an, der gerade jetzt nach Ihrem Produkt sucht. Die Streuung ist zu groß.
Offline-Werbung
Flyer, Autoaufkleber oder Zeitungsanzeigen sind zu weit weg vom Internet. Kaum jemand schreibt sich die Internet-Adresse auf und besucht später Ihre Seite. Dafür sind diese Maßnahmen einfach zu teuer.
Ebay und Preissuchmaschinen
Beide bringen Ihnen definitiv Kunden. Doch da sie ausschließlich über Billigangebote eine Chance haben, sollten Sie sich überlegen, ob diese Plattformen sinnvoll für Sie sind.
Franziska Brandt-Biesler



