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17.07.2008
Vertriebsmanagement

Untypische Neukunden: Was Sie von ihnen lernen können

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Ein Anrufer, den im Vertrieb niemand kennt, gibt eine Bestellung auf. Beim ersten persönlichen Kontakt fällt auf, dass der neue Auftraggeber so gar nicht zu Ihrem sonstigen Klientel passt. Das ist ein Anlass, den Fall genauer zu untersuchen. Denn wo ein Kunde ist, sind vielleicht noch mehr.

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Untypische Neukunden: Was Sie von ihnen lernen können (Foto: Gerd Altmann/pixelio)

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Sie sollten stutzig werden, wenn der Neukunde Eigenschaften besitzt, die nicht zu Ihrem „Beuteschema“ passen. Das könnte nämlich der Grund sein, warum Sie bisher nicht auf ihn aufmerksam geworden sind.

Handelt es sich vielleicht um ein mittelständisches Unternehmen, während Sie grundsätzlich Kleinkunden im Visier haben? Ist der Stammsitz in Österreich, während Sie bisher nur den deutschen Markt bearbeiten?

Oder kommt er aus einer Branche, in der Sie bislang noch keine Geschäfte getätigt haben? Vielleicht ändert sich auch gerade Ihre Zielgruppe?

Was Sie lernen können: Auf Veränderungen im Markt müssen Sie noch stärker achten. Zielgruppendefinitionen sollten Sie von Zeit zu Zeit hinterfragen.

Was Sie tun sollten: Starten Sie mit einer Testwerbung bei Unternehmen, die Ähnlichkeit zum Neukunden aufweisen. Die Resonanz wird zeigen, ob sich eine intensivere Bearbeitung dieses Segments lohnt.

Fehlerquelle Vertrieb

Vielleicht ist aber an dem Neuling auch gar nichts Besonderes – Ihr Unternehmen hat ihn nur schlicht übersehen. Das deutet darauf hin, dass Sie Ihr Verkaufsgebiet nicht optimal bearbeiten. Stellen Sie fest, welcher Mitarbeiter diesen Kunden eigentlich hätte aufspüren müssen.

Was Sie lernen können: Von Zeit zu Zeit sollten Sie prüfen, ob die Kapazitäten im Vertrieb ausreichen, den Markt optimal zu bearbeiten. Denn wo ein übersehener Kunde ist, könnten noch mehr sein.

Was Sie tun sollten: Verstärken Sie Ihren Vertrieb. Konzentrieren sich die Verkäufer zu sehr auf die Stammkunden, sollten Sie Vorgaben zur Akquise machen. Nehmen Sie diese in den nächsten Zielvereinbarungsgesprächen auf die Tagesordnung.

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Neuer USP gefällig?

Ihr Angebot kann Eigenschaften besitzen, denen Sie bisher keine Beachtung geschenkt haben. Doch vielleicht war gerade diese Qualität für den Neukunden ausschlaggebend.

Was Sie lernen können: So wichtig der USP („unique selling proposition“ oder „einzigartiger Verkaufsvorteil“) für die Werbung ist – Sie sollten darüber hinaus nicht vergessen, auch auf die sonstigen Vorteile Ihres Angebots hinzuweisen.

Was Sie tun können: Ihre Produkte und Dienstleistungen könnten ganz neue Abnehmer finden, wenn Sie sie anders als bisher bewerben. Um den Kundennutzen zu überprüfen, hilft Ihnen der Blick von außen: Führen Sie einige Interviews mit Testern oder Anwendern Ihrer Produkte durch. Fragen Sie zum Beispiel, worauf diese früher Wert gelegt haben und was für sie heute zählt.

Welche Werbung hat gewirkt?

Ganz egal, auf welchem Weg ein Neukunde bestellt, ob über das Internet, per Telefon oder schriftlich, Sie sollten ihn immer fragen, wie er auf Ihr Angebot aufmerksam geworden ist. Dazu können Sie die Checkliste unten nutzen. Auf Bestellkarten können Sie auch einfach Kästchen zum Ankreuzen mit den entsprechenden Werbemitteln aufdrucken.

Wie sind Sie auf unser Angebot aufmerksam geworden?

Artikel in Zeitung oder Zeitschrift Name/Ausgabe: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
TV-Sendung Titel des Beitrags: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Suchmaschine Anbieter: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anzeige (in Printmedien)
Medium/Datum: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Radiobeitrag Sender/Datum: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Persönliche Empfehlung
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Sonstiges . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
 

 

Oliver Bresch