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11.10.2011
Gesundheit

Entfliehen Sie gedanklich dem Büroalltag

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Sind Sie auch nach Feierabend noch gedanklich im Büro? Falls ja, setzen Sie sich einem Stress aus, der Ihnen auf Dauer schadet.

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Lassen Sie Ihre Arbeit im Büro

In psychologischen Studien wurde nachgewiesen, dass mangelnde Fähigkeit zum Abschalten zu …

  • verstärkter Müdigkeit,
  • schlechter Stimmung, 
  • bis hin zu Depressionen führt.

Klinken Sie sich aus

Auch wenn es Ihnen zunächst schwer fällt:

  • Schalten Sie Ihr Handy nach Feierabend aus und
  • rufen Sie auch nicht permanent Ihre E-Mails ab.

Sie müssen nicht immer erreichbar sein. Im Gegenteil: Sie benötigen auch Zeit, damit Sie auch einmal Ihre Arbeit und die damit verbundenen Probleme vergessen können.

Praxis-Tipp:

Achten Sie darauf: Oft kommen gerade dann gute und kreative Ideen, wenn Sie sich zu Hause körperlich betätigen, spazieren gehen etc. und dabei Ihren Gedanken eine Auszeit gönnen.

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Entfliehen Sie regelmäßig alleine oder mit Ihrer Familie/Ihrem Lebenspartner für einen festgelegten Zeitraum dem hektischen Alltag.

Stellen Sie sich bewusst der Stille, indem Sie beispielsweise …

  • Bücher lesen,
  • sich in der Natur bewegen, 
  • freiwillig körperlich arbeiten.

Unter Umständen wird Sie die plötzliche Stille zunächst beunruhigen. Vielleicht haben Sie auch das Gefühl, „noch ganz viel anderes machen zu müssen“. Halten Sie dennoch durch: Mit der Zeit merken Sie, wie Ihr Körper und Ihr Geist – und damit letztendlich Sie als Person – gelassener werden. 

Übung

Erkennen Sie, was Ihnen gut tut

Überlegen Sie sich doch einmal in Ruhe, was Ihnen persönlich vor oder nach Ihrem Arbeitstag gut tut:

  • Unter Umständen besitzen Sie (unbewusst) schon eine Aktivität, aus der Sie für jeden neuen Arbeitstag Kraft schöpfen können („Wenn ich nach meinem hektischen Arbeitstag nach Hause komme, gehe ich erst einmal mit unserem Hund eine große Runde.“).
  • Vielleicht wird Ihnen dadurch bewusst, warum Sie sich bislang immer ausgepowert gefüllt haben („Na klar, wenn ich von meiner Arbeit direkt zur After-Work-Party hetze und bis spät abends bleibe, komme ich ja nie zur Ruhe,“). 
  • Es kann aber auch sein, dass Sie entweder erst den Mut entwickeln müssen, etwas ganz anderes auszuprobieren – als Sie es bisher gewohnt waren („Bisher habe ich nach meinem anstrengenden Arbeitsalltag mir gleich die Laufschuhe angezogen. Vielleicht entspannt mich Yoga besser.“). 
  • Oder Sie werden feststellen, dass Ihnen ein „Nein“ in der Freizeit mehr Erholungsqualität verschafft („Vom Vereinsvorsitzenden wurde ich gebeten, Kassenwart zu werden. Ich arbeite aber schon beruflich den ganzen Tag mit Zahlen, da möchte ich in meiner Freizeit gerne etwas anderes unternehmen.“).

Quelle: www.sekretaerinnen-service.de