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05.01.2011
Ideenfindung

Lassen Sie sich inspirieren

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Vielleicht kennen Sie diese Situation: Sie brauchen frische Ideen zu einem wichtigen Projekt. Alle sind zum Brainstorming aufgerufen – doch statt prickelnder Einfälle kommt Ihr Team nur auf reichlich müde Ergebnisse...

APFEL_Ideenfindung.jpg

So bekommen Sie knackfrische Ideen geliefert

Hier hilft Ihnen APFEL – nein, nicht das gesunde Obst – sondern eine Kombination verschiedenster Kreativtechniken:

A wie Assoziationen

P wie Perspektivenwechsel

F wie Fragetechniken

E wie Ebenenwechsel und

L wie Lotteriemethode.

Mit APFEL im Kopf kommen Sie wirklich weiter – Sie werden staunen! Wie dieses frische Früchtchen im Detail funktioniert, erkläre ich Ihnen jetzt!

A: Wecken Sie zuerst einmal Assoziationen

Das ist der klassische Einstieg zur Ideenfindung und dürfte Ihnen wohl bekannt sein. Starten Sie also mit der Frage: „Hat jemand Ideen?“ Dann lassen Sie Ihr Team alles aufschreiben, was ihm zum Thema einfällt.

Diese Stichworte halten Sie auf einem Flipchart fest – am besten in Form einer Mindmap.

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P: Verändern Sie die Perspektive

Jetzt vergeben Sie Rollen und lassen Ihr Team spielen. Das können reale Rollen sein, wie etwa der „frustrierte Kunde“ oder der „Chef der Konkurrenzfirma“ oder aber fiktive: „Sie sind jetzt ein Comedian und machen einen Gag über das Thema“ oder „Sie übernehmen die Rolle eines Klatschreporters!“ Sie fragen entsprechend der Rolle: Wie denken Sie? Welchen Gag machen Sie? Wie sieht Ihre Titelseite aus? Natürlich immer in Bezug auf Ihr Projekt.

Nun werden die neuen Sichtweisen unter die Lupe genommen, Belangloses wird aussortiert, kreative Treffer im Blick behalten.

F: Erforschen Sie das Unbekannte

Sie fragen Ihre Mitdenker: Was wissen Sie NICHT über das Thema! Lassen Sie alles ohne Wenn und Aber notieren. Geben Sie fünf Minuten Zeit.

Jetzt kombinieren Sie: Stellen Sie Unbekannt-Fragen aus den verschiedenen Perspektiven heraus. Zum Beispiel: Was weiß eine Mutter nicht über das Thema XY?

E: Werden Sie zum Überflieger und heben Sie geistig ab

Nun ist der Ebenenwechsel an der Reihe. Ziel ist, schnell zwischen der realen und der abstrakten Ebene zu wechseln. Ein Beispiel: Sie haben eine Software für Projektmanagement entwickelt und wollen herausfinden, ob es noch weitere Käufer-Zielgruppen gibt. Abstrakt gedacht: Unsere Software hilft Menschen, komplexe Dinge zu strukturieren. Konkret gedacht: Was kann im Einzelfall alles damit strukturiert werden? Prozesse vielleicht? Oder Konferenzen?

L: Jetzt spielen Sie Lotto

Das macht richtig Spaß, werden Sie feststellen! Teilen Sie Ihr Team in zwei Gruppen auf. Nennen Sie nun irgendwelche Begriffe oder Bilder (Rosenkohl!, Gärtner! Birnensaft!).

Und jetzt müssen die Teams in nur sechzig Sekunden blitzschnell eine Marketingkampagne oder Verkaufsidee entwickeln, die im weitesten Sinne etwas mit Ihrem Projekt und der Zufallsinspiration zu tun hat.

Übrigens: Es gibt noch viel mehr Methoden, wie Sie wieder Schwung in Ihr Team bekommen. Lesen Sie  „Coaching“ und Sie bekommen frühlingsfrische Ideen von Experten aus der Praxis.