Hand in Hand durch die Ausbildung
Viele tausend Jugendliche sind wieder auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Haben Sie einmal daran gedacht, zusammen mit anderen Unternehmen auszubilden?

Gemeinsam ausbilden
Sie können dabei verschiedene Wege einschlagen.
Phasenweise Ausbildung
Hierbei stellen mehrere Betriebe Auszubildende ein und tauschen diese während der Ausbildung aus. Dies bietet sich vor allem dann an, wenn jedem der Unternehmen ein in der Ausbildungsordnung geforderter Teilbereich fehlt. Dies kann auch einseitig erfolgen – ein kleinerer Betrieb lässt Teilbereiche der Ausbildung in größeren Unternehmen absolvieren.
Für jeden Ausbildungsvertrag gibt es einen Leitbetrieb, der die Verantwortung für den Auszubildenden übernimmt. Wichtig ist dabei: Suchen Sie frühzeitig den Kontakt zu den Kammern, damit die Ausbildungsverträge auch anerkannt werden.
Ausbildungsverein gründen
Bei diesem Modell schließen sich mehrere Betriebe auf vereinsrechtlicher Basis zusammen. Der Verein tritt als Ausbilder auf. Er übernimmt die Steuerung der Ausbildung und wird von den Mitgliedern finanziell getragen. Damit der Verein die Rechtsfähigkeit erlangt, muss eine Gründungsversammlung abgehalten, eine Satzung verabschiedet und ein Vorstand gewählt werden. Dann wird die Gemeinnützigkeit beantragt. Der Verein sollte die Unterstützung von Verbänden und Kammern suchen und die Zusammenarbeit mit den Berufsschulen koordinieren.
Dipl.-Psychologe
Gerhard Tinnefeldt





