Suchen, aber nicht finden
Suchen, aber leider oft nicht finden. Das bestätigt auch die jüngste Studie des Hightech Verbandes Bitcom. Danach annoncieren 94% aller suchenden Unternehmen in Online-Jobbörsen wie Stepstone, Jobscout oder Monster, die mit 59 Prozent am meisten genutzt werden.
Nur leider ist der Aktion oft nicht von Erfolg gekrönt. Nur 9% der Unternehmen melden Vollzug nach einer Online-Stellenanzeige innerhalb von 6 Wochen.
Was sind die Gründe? Es liegt zum Einen daran, dass oft die Ernsthaftigkeit fehlt, eine Bewerbung geht auf Knopfdruck, kostet nichts und man ist neugierig, was dabei rauskommt.
Ein anderer Grund ist, daß viele Bewerbungen weit weg sind vom Idealprofil und dennoch die Hoffnungsvollen auf gut Glück ihren "CV" auf die Reise schicken.
Personalberater Profis wie Christian Pape, Vorstand der Pape Consulting Group AG wissen, dass dies in den Personalabteilungen aber „nur nervt“, und so die "Recruitingkanäle“ durch den überhöhten Admin-Aufwand für ernsthafte und passende Kandidaten verstopft " werden. Diese erhalten dann nicht die Aufmerksamkeit, die nötig wäre, um die Spreu vom Weizen zu trennen.
Weiterhin agieren Bewerber aus Jobportalen meist parallel und
bewerben sich auf viele Ausschreibungen gleichzeitig. Unter dem Motto:
„Das beste Angebot nehme ich dann“ sagen sie am Ende den Firmen nach
wochenlangen Vorstellungsgesprächen und Verhandlungen ab und die Firmen
ärgern sich dann natürlich sehr, wenn der Idealkandidat am Ende
woanders hingeht.
Die Hälfte der Firmen publiziert Stellenanzeigen auf der eigenen
Homepage. Das ist erstmal gut so, aber leider sind die Karriereseiten
der Firmen in den aller meisten Fällen wirklich miserabel aufgebaut und
liefern nur langatmige Jobbeschreibungen neben allgemeinen Plattitüden.
Gutes Employer Branding will gelernt sein und hier sollte man mit
Experten wie PAPE Personalberatung zusammen arbeiten, die Brands wie
Esso erfolgreich bewerben.
Viel Verbesserungsbedarf sieht PAPE daher bei der Anwendung der
richtigen Suchmethode und deren Umsetzung. „Mal eine
Internet-Stellenanzeige zu schalten“ ist zu wenig, man sollte Experten
hinzu ziehen, die den Arbeitsmarkt und das sich stetig ändernde
Bewerberverhalten kennen und zielgerichtet bei der Personalsuche
vorgehen.
Quelle: Pape





