Diese betriebswirtschaftlichen Kennzahlen sind für Sie wichtig
Im Gegensatz zu Großunternehmen arbeiten in KMU-Betrieben oft Praktiker als Verkaufsleiter. Als Techniker oderHandwerker fehlen Ihnen aber manchmal die betriebswirtschaftlichen Grundbegriffe. Damit Sie im nächstenGespräch mit dem Finanzchef mitreden können und wissen, an welchen Zahlen Sie gemessen werden, finden Sie in diesem Artikel die beiden wichtigsten Begriffe. Lesen Sie außerdem, was Sie für bessere Ergebnisse tun können.

Diese betriebswirtschaftlichen Kennzahlen sind für Sie wichtig
In vielen Unternehmen werden heute die internationalen Begriffe für Gewinnarten benutzt. Mit EBIT, EBITDA können aber längst nicht alle etwas anfangen. Und doch sind das die Zahlen, an denen Ihre Vertriebserfolge gemessen und variable Gehaltsanteile berechnet werden.
Der EBIT betrachtet das Betriebsergebnis
EBIT ist die Abkürzug von Earning before Interests and Taxes. In Deutsch heißt das Gewinn vor Steuern und Finanzergebnissen.
Praxisfall
Ein Unternehmen produziert zum Beispiel Stofftiere. Durch den Verkauf der Spielzeuge werden Umsätze erzielt.Von denen werden zunächst alle fixen und variablen Kosten gedeckt. Den Gewinn, der direkt aus dem eigentlichen Geschäft erwirtschaftet wird, nennt man Betriebsergebnis.
Wenn nun zwischenzeitlich finanzielle Mittel vorhanden sind,weil das Geschäft gut läuft oder Lieferantenzahlungen noch nicht fällig sind, wird dieses Geld angelegt. Aus Anleihen- und Aktiengeschäften können nun Zinserträge oder Dividendenzahlungen entstehen. Diesen Gewinn nennt man Finanzergebnis. In diesen werden Zinszahlungen für Darlehen oder Verluste von erfolglosen Finanzgeschäften hineingerechnet.
Da Sie im Vertrieb nur das Betriebsergebnis beeinflussen können, bewerten die meisten Firmen den Erfolg des Vertriebs nach dem EBIT.
Beim EBITDA fallen auch Abschreibungen heraus
Noch fairer aus Sicht des Vertriebs ist die Bewertung nach EBITDA, Earning Before Interests,Taxes, Depreciation and Amortization. Sinngemäß übersetzt heißt das: Gewinn vor Steuern, Finanzergebnissen und Abschreibungen von Sachanlagen und Immateriellem. Im Vertrieb können Sie keinen Einfluss darauf nehmen, wie investiert wird und wie die Abschreibung berechnet werden. Deshalb ist der EBITDA noch besser geeignet zu messen, wie gut Sie arbeiten – der Begriff nimmt diese Zahlen aus.
10 Tipps, wie Sie Ihren EBIT steigern können
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Autorin: Franziska Brandt-Biesler
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Vertriebserfahrung gesammelt, bevor sie selbstständige Verkaufstrainerin wurde. Heute berät sie Führungskräfte bei der Optimierung des Vertriebs und führt Verkaufs- und Verhandlungsseminare durch. Im Berufsverband der Verkaufsförderer und Trainer engagiert sie sich in der Fachgruppe Verkauf. |





