Machen Sie den Kosten-Check!
Eines ist ganz klar: Die besten Kosten sind die, die gar nicht erst entstehen! Machen Sie daher den Kosten-Check in Ihrem Unternehmen – und zwar in allen Bereichen. Spüren Sie Kostensekungs-Potenziale bei unnützen Ausgaben auf – und lassen Sie so die Gewinnkurve nach oben steigen!

Kostensenkung: Im Unternehmen gibt es zahlreiche Lecks, die es zu stopfen gilt
So drehen Sie dreimal an der Kostenschraube:
1. Kommunizieren Sie glasklar!
Unnötige Kosten entstehen oft dadurch, dass Formulierungen nicht eindeutig sind – das ist immer mit einem zusätzlichen Aufwand und lästigen Nachfragen verbunden. Durchforsten Sie alles was mit Kundenkommunikation zu tun hat:
- Aussagen Ihrer Angebots- und Werbetexte
- Rechnungen
- Mahnungen
- Websites
Ist alles klar und verständlich? Das prüfen Sie am effektivsten mit dem so genannten „Hausfrauentest“. Lassen Sie alles von firmenfremden Personen durchlesen.
Stellen Sie dann Verständnisfragen und schreiben Sie auf, was falsch verstanden wurde. Dann muss nachgebessert werden!
2. Profitieren Sie vom Vorschlagswesen
Ihre Mitarbeiter sitzen an der Quelle. Sie haben tagtäglich mit den Kunden zu tun. Führen Sie also ein Vorschlagswesen zum Thema „Rentabilität“ ein. Pro Monat soll jeder Mitarbeiter zu diesem Thema mindestens eine Idee einbringen.
Honoriert wird dann z. B. der beste „Kostenspar-Vorschlag im Juni“. Natürlich fließt jeder gute Vorschlag in die Mitarbeiter-Beurteilung ein. Prüfen Sie also alle Ideen und geben Sie entsprechendes Feedback: „Das werden wir weiter verfolgen ...“ oder „Eine gute Idee, wird allerdings noch zurückgestellt, weil ...“ oder aber „Wird nicht realisiert, weil ...“.
3. Halten Sie die Mannschaft zusammen!
Ein nicht unwesentlicher Faktor zum Thema Kosten ist Ihr Team selbst. Haben Sie sich einmal überlegt, wie viel es kostet, wenn einer Ihrer Mitarbeiter kündigt? Denken Sie an all die Fortbildungen, alles Know-how, all die Arbeitsabläufe, die er wie selbstverständlich erledigt, und die sich ein anderer wieder mühsam aneignen muss!
Zudem leidet das Außenbild Ihrer Firma, wenn die Kunden immer wieder mit neuen Ansprechpartnern zu tun haben.
Versuchen Sie also mit aller Macht, gute Mitarbeiter zu halten. Dafür müssen Sie Anreize schaffen: Persönliche Bindungen, ein viel versprechender Karriereausblick, interessante monetäre oder ideelle („Ich könnte mir gut vorstellen, dass Sie ab August XY leiten werden ..“) Aussichten.
Sollte sich eine personelle Veränderung nicht vermeiden lassen, dann kommunizieren Sie das klar und rechtzeitig an Ihre Kunden und stellen Sie möglichst früh einen Nachfolger vor.
Martin Buttenmüller
Martin Buttenmüller ist Marketing- und Kommunikationsberater.
Als Führungskraft stehen Sie neben Ihrer fachlichen Aufgabe täglich vielen weiteren Herausforderungen wie dem eigenen Zeitmanagement oder dem Umgang mit „schwierigen“ Mitarbeitern gegenüber. Auch die Mitarbeitermotivation und die Einstellung der passenden Mitarbeiter gehört zu Ihren Aufgaben.
Lassen Sie sich bei der Bewältigung dieser Aufgaben von Coaching, dem Fachinformationsbrief von und für Führungskräfte, unterstützen.




