Hey hey Wiki – was dieses Tool so alles kann
Hier geht es nicht um Wickie, Halvas Sohn und Held aus Kindertagen, sondern um das Softwaretool. Aber das ist auch ziemlich pfiffig. Durch Wikipedia, Mutter aller Wikis, wurde es weltweit bekannt. Wie Sie das Tool für erfolgreiche Projektarbeit und virtuelle Teams einsetzen, lesen Sie hier.

And the winner is ... Wiki!!
Die Wiki-Technologie hält nun Einzug in viele Unternehmen. Wikis können in allen Phasen und Disziplinen der Projektarbeit eingesetzt werden, z.B. als: Wissensmanagement-Werkzeug, weltweit verfügbarer Notizblock, Kommunikationsmedium oder Dokumentationsmedium.
Der große Vorteil dieser Technologie: Sie können an einem Thema vernetzt arbeiten, zeitlich und räumlich unabhängig voneinander – eine ideale Voraussetzung für Projekte und virtuelle Teams.
In einem Wiki kann jeder Projektmitarbeiter die Ideen seiner Mitstreiter lesen, nach bereits abgelegten Ideen suchen, Ideen anderer kommentieren, eigene und fremde Beiträge bearbeiten. Jeder kann Passagen modifizieren, löschen oder ergänzen.
So können alle den Wandel von Ideen nachvollziehen und Verlinkungen herstellen. Das alles zu jeder Zeit und an jedem Ort, einfach und schnell.
Technische Voraussetzungen für Wikis
Die meisten Implementierungen sind in den weit verbreiteten Skriptsprachen Perl, Python, PHP und Ruby gehalten. Diese sind oft bei Webservern sowieso vorhanden und vielen Administratoren und Entwicklern geläufig, sodass die nötigen Ressourcen für Installation und Wartung leicht gefunden werden können. Daneben spielt auch Java als Implementierungssprache für den Unternehmensbereich eine Rolle.
Was aber nicht heißen soll, dass die in Skriptsprachen entwickelten Wikis nicht für große Nutzerzahlen geeignet sind! Schießlich basiert das wohl größte Wiki, die Wikipedia, auf PHP, und auch das in Perl geschriebene TWiki wird gern von größeren Unternehmen eingesetzt.
Kurz zusammengefasst: Wikis sind eine Art Teamportal, in dem jeder (angemeldete) Nutzer HTML-Seiten erstellen und ändern kann.
Um ein Gefühl für mögliche Kosten und Aufwände zu bekommen: Für die Nutzung eines Wikis sind auf der Anwenderseite nur ein Webbrowser und ein Netzzugang nötig. Da die Anwendung selbst auf dem Webserver läuft, fallen hier keine weiteren Aufwände an.
Als Webanwendung benötigt man auf der Serverseite:
- den Webserver
- den Datenspeicher (SQL-Datenbank bzw. Festplatte)
- die Laufzeitumgebung
Das MediaWiki ist eine quelloffene Anwendung, die ständig für die Wikipedia weiterentwickelt wird. MediaWiki ist GPL-lizensiert und kostenlos erhältlich bei www.mediawiki.org.
Die Installation und der Betrieb von Wikis auf Team- oder Projektebene (kleine bis mittlere Projekte) ist normalerweise unkritisch, da die benötigten Komponenten meist sowieso vorhanden sind und administriert werden, wenn in der Projektumgebung Webserver verfügbar sind. Die meisten verfügbaren Implementierungen für Teams sind darauf ausgelegt, auf Standard-Webservern (LAMP) zu laufen, wie sie z.B. von ISPs angeboten werden. Solche Installationen sind oft in wenigen Stunden im Intra- oder Internet betriebsbereit.
Bei großen Benutzerzahlen und Integration in Unternehmensanwendungen – z.B. die oft gewünschte Integration mit LDAP zur Authentisierung der Benutzer – ändert sich das natürlich.
Mit diesen Anforderungen kann ein MediaWiki typischerweise binnen ein bis zwei Stunden auf einem Webserver in einer Projektumgebung aufgesetzt werden. Danach ist das Wiki einsatzbereit.
Konkrete Einsatzmöglichkeiten
Wikis können in allen Phasen und Disziplinen der Projektarbeit Vorteile bringen, z.B. als:
-
Wissensmanagementwerkzeug
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weltweit verfügbarer Notizblock
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Diskussionsforum für Allgemein- und Expertendiskussionen
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Organisationshilfe, z.B. zur Organisation von Tagungen
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Unterstützung bei Training und Unterricht
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dezentrales Internet
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offenes, webbasiertes Content Management System (CMS) zur Bearbeitung und Verwaltung von Internetauftritten
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Ergänzung zu einem bestehenden CMS
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Tool zum Ablegen und Bearbeiten von Tutorials
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Fachinformationsmedium
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Alternative zu Foren und Mailinglisten
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Kommunikationsmedium
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Dokumentationsmedium (z.B. für das Bearbeiten und Hinterlegen von Offene-Punkte-Listen, Protokollen, Testberichten und sonstigen Projektdokumenten)
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Ergänzung zu traditionellen Projektmanagementwerkzeugen (z.B. als Plattform für informelle Planungen)
-
Werkzeug zur Ideensammlung
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Werkzeug zur Unterstützung des Anforderungsmanagements
-
Nachschlagewerk oder Glossar
Eine stattliche Liste, die sich bei Bedarf noch ergänzen ließe.
Was Sie eben gelesen haben, waren Auszüge aus ausführlichen Artikeln unserer Autoren Ingrid Alms und Rainer Volz. Sind Sie an weiteren qualifizierten Informationen und Arbeitshilfen zur Projektarbeit interessiert? Schauen Sie gleich mal in unseren Titel weka.de/Projekte erfolgreich steuern und umsetzen. Den testen Sie 14 Tage lang: unverbindlich, online und kostenlos.





