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06.09.2009
Effiziente Organisation

Ausmisten gegen die Krise

— abgelegt unter:

In deutschen Unternehmen gehen etwa 10 Prozent der Arbeitszeit durch ineffiziente Organisation verloren, indem Mitarbeiter z.B. mit den falschen Materialien arbeiten oder nach Unterlagen suchen. Das ergab eine Studie des Stuttgarter Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung. Der Organisationsexperte Jürgen Kurz will Unternehmen nun die Effizienz zurückbringen.

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Aufgeräumtes Unternehmen - freie Köpfe für Innovationen

„Gerade in Krisenzeiten kann dieser Effizienzverlust zum Existenzverlust für Unternehmer werden“, sagt der anerkannte Organisations- und Aufräumexperte Jürgen Kurz aus Giengen (Baden-Württemberg).

Platz schaffen für neuen Erfolg

Kurz, der sich mit seinem Programm „Für immer aufgeräumt“ als Buchautor und gefragter TV-Experte eine Namen gemacht hat, berät Weltkonzerne wie die Daimler AG und Lufthansa genauso wie Ordnung suchende Mittelständler. Sein Credo: „Wer im Unternehmen ausmistet, schafft Platz für neuen Erfolg“.  

Arbeitsplatz und Kopf für Innovationen frei machen

Sich endlich einmal Platz zu machen, bedeutet dabei weitaus mehr, als nur den überquellenden Papierkorb zur Seite zu schieben, um nicht mehr drüber zu stolpern. Auch die Gedanken können so prall gefüllt sein mit Alltäglichem, dass man schon anbauen müsste, um im Kopf Raum für Neues zu schaffen. Innovationen? – Fehlanzeige!

 

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Der Kopf ist zu sehr damit beschäftigt, sich über leere Druckerpatronen zu ärgern, Heftklammern im Schreibtisch beim Kollegen nebenan zu suchen und den Aktenstapel nach der Abrechnung des letzten Quartals zu durchforsten. Das sind denkbar schlechte Voraussetzungen, um in wirtschaftlich schwierigen Zeiten erfolgreich zu bleiben.

Warum aufräumen?
  1. In der Krise brauchen Sie mehr Zeit für Ihre Kunden (Effizienzsteigerung).
    In der Krise fehlt es in vielen Unternehmen an Aufträgen. Deshalb benötigt man mehr Zeit für die Akquise. 20% mehr Effizienz bringt Zeitersparnisse. Dadurch hat man mehr Zeit für die Akquise zur Verfügung.
  2. In der Krise besteht noch mehr Notwendigkeit zur Kostensenkung
    Doppelarbeiten, Verschwendung von Büromaterial usw. kosten Zeit und Geld. Insbesondere in Zeiten, in denen gespart werden muss, kann man sich das nicht leisten.
  3. In der Krise hat man noch mehr Projekte, die man gleichzeitig im Auge behalten muss
    In der Krise muss eher mehr als weniger gearbeitet werden. Man hat die normale Arbeitsbelastung und muss zusätzlich noch Kollegen vertreten, die eventuell in Kurzarbeit, Krisensitzungen etc. sind. Außerdem muss man zusätzliche Anstrengungen für die Akquise unternehmen. Büro- Kaizen hilft dabei, durch eine übersichtliche Ablagestruktur gleichzeitig viele Projekte im Auge zu behalten.
  4. In der Krise gewinnt das Thema „Schnelligkeit“ an Bedeutung
    In Krisenzeiten bekommen Kunden noch mehr Angebote als sonst. Deshalb muss gerade in Krisenzeiten das Ziel sein, noch schneller zu werden als die Konkurrenz.
  5. In der Krise ist Qualität noch wichtiger als sonst
    In Krisenzeiten haben Kunden noch mehr Kauf- Alternativen, weil jede Firma die Akquise verstärkt und die Kunden mehr Angebote bekommen. Das Ziel ist deshalb, bessere Produkte und Dienstleistungen als die Konkurrenz zu bieten. Büro- Kaizen hilft Ihnen dabei, die Abläufe transparent und fehlerfrei zu gestalten. Das reduziert die Fehlerzahl und verbessert das Produkt/ die Dienstleistung.
  6. In der Krise kann man Plus- Punkte machen, wenn man zeigt, wie gut man organisiert ist
    Laden Sie Kunden, potentielle Kunden, Banker usw. ein, mit Ihnen durch die Firma zu gehen. Wenn dort der Eindruck entsteht, dass Sie „wissen, was Sie tun“, dann verbessert das Ihre Chancen. Dazu müssen die Büros ordentlich, übersichtlich und aufgeräumt sein.
  7. In der Krise sind Vertretungsregelungen noch wichtiger als sonst
    In Zeiten, in denen Mitarbeiter in Krisensitzungen, im Außendienst, in Kurzarbeit usw. sind, kommt es häufig vor, dass Kollegen für einen längeren Zeitraum nicht am Arbeitsplatz sind. Deshalb ist die Vertretungsproblematik in Krisenzeiten noch wichtiger, als sonst.
  8. In der Krise ist Zusammenhalt wichtig
    In Krisenzeiten stehen Mitarbeiter noch stärker unter Stress, da sie oftmals mehr Druck am im Arbeitsalltag haben. Geregelte Abläufe geben hier Sicherheit und helfen, Hektik zu reduzieren.
  9. In der Krise ist es extrem wichtig, dass Unternehmensleitung und Mitarbeiter zusammenhalten
    Wenn Mitarbeiter schneller, besser und entspannter arbeiten, hat das Vorteile für das Unternehmen, für den Mitarbeiter und somit auch automatisch für den Kunden. Es handelt sich also um eine „win-win-win“ Situation.
  10. In der Krise muss man pro-aktiver sein
    Wenn man unorganisiert ist, hat man viele Aufgaben auf dem Tisch und alles „brennt“. Das Ergebnis ist, dass man hochgradig reaktiv arbeitet, also gezwungen ist, nachträglich zu handeln. Wenn man sich stattdessen durch entsprechende Ordnungssysteme auf eine Aufgabe oder einen Vorgang konzentriert, kann man die Menge der zu erledigenden Arbeiten viel besser beherrschen. Die Arbeit geht schneller und man macht weniger Fehler. Die gewonnene Zeit kann man pro-aktiv nutzen, also vorausschauend arbeiten, um Probleme zu verhindern, bevor es „Flächenbrände“ werden. 

 

Weitere Informationen unter www.fuer-immer-aufgeraeumt.de