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05.01.2012
Qualität und Mobbing

Mobbing: Bekämpfen Sie das Übel an der Wurzel

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Mobbing betrifft immer mehr Unternehmen. Schätzungen zufolge werden rund 1,5 Millionen Menschen in Deutschland an ihrem Arbeitsplatz terrorisiert. Die Folgen sind in jeder Hinsicht dramatisch.

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Mobbing gefährdet Ihre Produktqualität

Gesunde Streitkultur verhindert Mobbing

In Unternehmen mit einem guten Betriebsklima herrscht eine gesunde Streitkultur, die dafür sorgt, dass Streitereien auf Basis einer Kompromisslösung beigelegt werden. Werden Konflikte jedoch nicht gelöst, bleiben Missverständnisse zurück, die im schlimmsten Fall zu Mobbing führen.

Nach einer Definition des Bundesarbeitsgerichts ist Mobbing das systematische Anfeinden, Schikanieren oder Diskriminieren von Arbeitnehmern untereinander oder durch Vorgesetzte. Die häufigsten Mobbinghandlungen sind:

  • ungerechtfertigte Kritik und Beschimpfungen
  • Ignoranz
  • üble Nachrede
  • Beleidigungen
  • Übertragung zu leichter oder zu schwerer Arbeiten
  • Androhung und Ausführung von körperlicher Gewalt.

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Die 7 schlimmsten Folgen für die Qualität

  • Minderleistungen von Mobbingopfern führen zu Qualitätseinbußen bei Dienstleistungen und Produkten. Die Folge sind Auftragsverluste für das Unternehmen durch unzufriedene Kunden.
  • Mobbing hat Einfluss auf das Image des Unternehmens. Dies bezieht sich nicht nur auf das unmittelbare Umfeld der Mitarbeiter sondern ggf. auch auf Kunden und Geschäftspartner. Gerade bei diesen kommen Konflikte unter Mitarbeitern des Unternehmens überhaupt nicht gut an. Entsprechende Peinlichkeiten verunsichern und führen unter Umständen sogar dazu, dass Geschäftsbeziehungen beendet werden.
  • Von Mobbing betroffene Mitarbeiter sind häufiger krank. Dies führt zu hohen Entgeltfortzahlungskosten beim Arbeitgeber und hat außerdem zur Folge, dass Arbeit liegenbleibt und andere Mitarbeiter Überstunden leisten müssen.
  • Mobbingopfer sind nicht voll belastbar und erbringen entsprechend nicht die „normale“ Arbeitsleistung.
  • Mobbing-Täter vergeuden durch ihr Verhalten (Intrigen spinnen) wertvolle Arbeitszeit.
  • Durch Besprechungen und Sitzungen zum Zweck der Konfliktlösung geht eine Menge Arbeitszeit verloren.
  • Mobbing führt zu häufigem Personalwechsel, der unnötige Fluktuationskosten verursacht.

Die Ursachen sind zumeist hausgemacht

Als eine der Hauptursachen für Mobbing am Arbeitsplatz sieht die Forschung inzwischen schwerwiegende organisatorische Mängel in den Unternehmen. Statt Kreativität, Eigenverantwortung und Mündigkeit der Arbeitnehmer zu fördern, belassen es Vorgesetzte und Führungskräfte zumeist dabei, schlichte Anweisungen zu erteilen und Druck auszuüben. Oft sind die Vorgesetzten für ihre Führungsaufgabe schlichtweg unzureichend qualifiziert.

Offene Kommunikation ist das A und O

Die wichtigste und kostengünstigste Maßnahme im Kampf gegen Mobbing ist eine offene Kommunikation zwischen Geschäftsleitung, Führungskräften und Belegschaft. Mitarbeiter sollten z. B. frühzeitig und umfassend über wichtige Entscheidungen informiert werden. Darüber hinaus muss im gesamten Betrieb offen und klar kommuniziert werden, dass Mobbing keinesfalls geduldet wird.

EXPERTENRAT: Eine Betriebsvereinbarung zum Thema Mobbing setzt ein klares Zeichen gegen Diskriminierung, Schikane und Unterdrückung in Ihrem Unternehmen. Die Festsetzung von Verfahrensregeln und Konsequenzen bis hin zur Kündigung des Täters bei Nichtbeachtung der Regelung schafft Rechtssicherheit.

http://www.qm-aktuell.com