Kündigung
WEKA MEDIA GmbH & Co. KG
Kündigung
Bei einer langfristigen Erkrankung eines Mitarbeiters konnte der Arbeitgeber bisher in Ruhe die Genesung abwarten, weil er außerhalb der Entgeltfortzahlung kaum Kosten zu erwarten hatte. Aber nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs, das Aufsehen erregte, verfällt der Urlaub auch bei dauerhafter Erkrankung nicht. Das zwingt Arbeitgeber unter Kostengesichtspunkten zum Handeln.
Recht im Office
Sie als Führungskraft bestrafen Fehlverhalten ihrer Mitarbeiter und dazu haben Sie auch das Recht. Allerdings müssen Sie dabei – ähnlich wie Sportschiedsrichter – eine arbeitsrechtlich festgelegte Reihenfolge einhalten.
Arbeitgeber/in
Wenn der von Ihnen bezahlte Mitarbeiter eine mangelhafte Arbeitsleistung erbringt, können Sie eine personenbedingte Kündigung in Erwägung ziehen. Doch aufgepasst: Kann Ihr Mitarbeiter nicht besser arbeiten, obwohl er es möchte, liegt ein personenbedingter Kündigungsgrund vor. Kann er dagegen besser arbeiten, will er das aber nicht, ist ein verhaltensbedingter Kündigungsgrund gegeben.
Social Media
Romantisch oder naiv? Ein Mitarbeiter hebt seine hochschwangere Braut trotz Bandscheibenvorfalls durch ein herzförmiges Laken. Dumm nur, dass auch sein Arbeitgeber das Foto auf Facebook sehen konnte.
Arbeitsmarkt
Doch woran kann das liegen? Ein Grund hierfür ist, dass z. B. Mütter von Kleinkindern nicht für die Vermittlung zur Verfügung stehen müssen.
Arbeitszeugnis
Selbst noch nach Jahren kann die Fälschung eines Arbeitszeugnisses oder eines Abschlusszeugnisses ein Grund für die Anfechtung des Arbeitsverhältnisses sein.
Urteil
Grundsätzlich geht die private Lebensführung seiner Mitarbeiter den Arbeitgeber nichts an. Anders sieht es aus, wenn diese sich auf die Tätigkeit auswirkt.
Praxis der Lohnbuchhaltung
Arbeitnehmer müssen sich nach einer Kündigung unverzüglich mit der Agentur für Arbeit in Verbindung setzen, sonst gefährden sie ihren Anspruch auf Arbeitslosengeld. Unternehmer sind verpflichtet, ihre Beschäftigten auf die Meldepflicht hinzuweisen. Doch diese entpuppt sich als Papiertiger.
Verbot
Ein Verstoß gegen das ausdrückliche Verbot der privaten Internetnutzung rechtfertigt nach einem Urteil des Landesarbeitsgericht (LAG) Rheinland-Pfalz nicht automatisch eine ordentliche Kündigung.
Kein Kündigungsgrund
Eine fristlose Kündigung allein wegen der Berichterstattung in den Medien ist nicht gerechtfertigt. Das geht aus einer Entscheidung des Landesarbeitsgerichts (LAG) Hessen hervor.
Kündigung
Nein, private Internetnutzung muss für den Arbeitnehmer nicht das "Aus" bedeuten. Wichtig sind die jeweiligen arbeitsvertraglichen Regelungen und die vorliegenden Beweise des Arbeitgebers für die private Internetnutzung. Aufschlussreich ist, wie bisher die Gerichte geurteilt haben. Eines dieser Urteile stellen wir vor.
Ratgeber
Sie haben richtig gelesen: Die Hälfte aller Mitarbeiter, die nicht emotional mit Ihrem Unternehmen verbunden sind, würde ihren Chef entlassen, wenn sie könnte. Dies ist das Ergebnis der Gallup Studie von 2010. Darin geben...
Kündigung
Wenn ein Mitarbeiter auf die Dauer unpünktlich ist, kann ihm laut einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Frankfurt (Az.: 2 Sa 756/04) verhaltensbedingt gekündigt werden.
Kündigung des Arbeitsverhältnisses
Der Albtraum für jeden Beschäftigten: die Kündigung in der Post zu finden. Trotz des Schocks gilt es, einen kühlen Kopf zu bewahren und die Kündigung auf Fehler zu prüfen.
Rechtsprechung
Nach einem Urteil des Landesarbeitsgerichts (LAG) Schleswig-Holstein schließt eine lange Betriebszugehörigkeit oder eine aus anderen Gründen bestehende soziale Schutzbedürftigkeit eine Kündigung nicht zwingend aus.
Kündigung
Nehmen Sie zu einem wichtigen Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber stehts Zeugen mit, denn vier Ohren hören bekanntlich besser als zwei.
Richig abmahnen
Bei der Abmahnung kann vieles falsch gemacht werden. Deshalb sollten Sie sich vorher gut über die rechtmäßige Abmahnung informieren, denn sonst kann der Kündigungsschutzprozess unter Umständen teuer werden.
Immer schriftlich kündigen
Egal ob Kündigung, Aufhebungsvertrag oder Befristung: Jede Beendigung des Arbeitsverhältnisses bedarf nach dem Gesetz der Schriftform. Eine Kündigung muss daher immer durch Originalschrieben erfolgen, das per Hand unterschrieben wurde. Die Kündigung durch E-Mails, Telefaxe oder gar SMS ist daher unwirksam.
Kündigung
Dass Aushilfen nicht zu den Arbeitnehmern zu zählen sind, kann ein kostspieliger Irrtum werden. Verständlich ist das Denken schon, gelten doch einige sozialversicherungsrechtliche Besonderheiten bei geringfügig Beschäftigten.
Kündigung
Sie müssen mit hohen Kosten rechnen, wenn Sie sich zur Kündigung eines Arbeitsverhältnisses entschlossen haben und der Mitarbeiter noch keinen Urlaub genommen hat. Eine korrekte Vertragsgesataltung und konsequente Handhabung der Regelungen können jedoch finanzielle Einbußen verhindern.
Kündigung nach Weiterbildung
Weiterbildung ist wichtig. Denn Konkurrenzfähigkeit steht und fällt vor allem mit einer angemessenen Qualifikation der Mitarbeiter. In der Praxis werden daher immer wieder Rückzahlungsvereinbarungen abgeschlossen: Kündigt der Mitarbeiter, muss er einen Teil der Kosten zurückerstatten. Sie fallen aber häufig vor Gericht durch.
Kündigungsschutz
Ist eine Kündigung wirksam oder nicht? Maßgeblich hängt das davon ab, ob auf das gekündigte Arbeitsverhältnis das Kündigungsschutzgesetz anwendbar ist oder nicht.
Sonderkündigungsschutz
In Deutschland gibt es kein einheitliches Arbeitsgesetzbuch. Deswegen finden Sie in manchen Gesetzen arbeitsrechtliche Vorschriften, in denen Sie nie welche vermutet hätten. Das kann dann unter Umständen teuer werden.
Kündigung und Aufhebungsvertrag
Momentan gibt es kaum einen Beitrag in den Medien ohne Begriffe wie Kündigung und Aufhebungsvertrag. In vielen Fällen ist es offensichtlich, dass es in den Unternehmen ohne Stellenabbau nicht mehr weitergehen kann. Wie dies geschieht, ist aber nicht nur eine Frage des guten Geschmacks. Vielmehr sind bestimmte Regeln zu beachten, die sich aus den arbeitsvertraglichen Pflichten insbesondere auf Arbeitgeberseite ergeben.
Kündigungsrecht
Viele Gerüchte kursieren über Sperrfristen, die drohen, wenn einem Arbeitnehmer gekündigt wird oder dieser sogar einen Aufhebungsvertrag unterschreibt.
Entlassungen vermeiden
Aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Verhältnisse sehen sich viele Unternehmen gezwungen, Kosten einzusparen und als letztes Mittel auch Mitarbeiter zu entlassen.
Arbeitsmarkt
Flexible Arbeitszeiten und Kurzarbeit haben die erste Wucht der Wirtschaftskrise am deutschen Arbeitsmarkt abgefangen, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).
Rechtssicher kündigen
Kündigen Sie einem Mitarbeiter, sollten Sie strategisch vorgehen. In der Praxis hat sich folgendes schrittweise Vorgehen bewährt.
Probleme beim Kündigungszugang
Es ist geschafft: Sie haben Ihrem Mitarbeiter gekündigt. Mehreren qualvollen Jahren mit andauernden Querelen, die das Arbeitsverhältnis mehr als nur beeinträchtigt haben, ist ein Ende gesetzt.
Mangelnde Mitarbeitermotivation
In Ihrem Unternehmen herrscht nur eine mäßige Fluktuation? Der Krankenstand unter Ihren Mitarbeitern ist so niedrig wie lange nicht mehr? Ihre Mitarbeiter zeigen Verständnis, dass sie auf ihr gewohntes Firmenhandy, ihren Firmenwagen oder gar auf das Urlaubs- oder Weihnachtsgeld verzichten müssen? Selbst die Gehaltskürzung ist kein (großes) Thema. Herzlichen Glückwunsch!
Personenbedingte Kündigung
Oftmals kann in einer zunächst noch sachlich geführten Auseinandersetzung die Stimmung kippen. Das in der Praxis häufigste Beispiel ist der Kündigungsschutzprozess, in dessen Verlauf der Umgangston immer schärfer wird, sodass am Ende auf gar keinen Fall mehr mit einer gedeihlichen Zusammenarbeit zu rechnen ist. Wenn es ganz schlimm kommt, können Sie sich vom betreffenden Mitarbeiter lösen, obwohl die Kündigung unwirksam ist. Die Gerichte haben hier aber die Maßstab hoch gelegt.
Muster
Kündigungen - ein heikles Thema. Vor allem die rechtliche Seite eines Kündigungsschreibens erfordert viel Fachwissen und Fingerspitzengefühl. Wir liefern Ihnen ein rechtssicheres Werkzeug für Ihre Arbeit!
Kündigung
In Europa führt die fortschreitende Wirtschaftskrise zu einem schnellen Anstieg von rechtlichen Auseinandersetzungen zwischen Unternehmen und ihren Beschäftigten.
Verhalten und Pflichten eines Unternehmers
Schon bei Shakespeare wird die Frage aufgeworfen, ob es sich lohnt zu kämpfen oder ob es besser ist, kampflos einen schnellen Tod zu sterben. Im Arbeitsverhältnis geht es zwar regelmäßig nicht um die Frage „Sein oder Nichtsein“, dafür erhalten Fragen nach der Zahlungspflicht des Arbeitgebers einen ähnlich hohen Stellenwert.
Das Hauptproblem in der Praxis
In der Praxis werden Mitarbeiterinnen häufig bereits in der Probezeit schwanger. Für die meisten Arbeitgeber stellt sich dann die Frage, wie Sie sich von der Arbeitnehmerin trennen können.
Personal 2009
Die Finanzkrise hat mit voller Wucht die Realwirtschaft erfasst. Massive Auftragsrückgänge zwingen viele Unternehmen dazu, ihre Personalkapazitäten anzupassen. Doch während Unternehmen in früheren Krisenzeiten kurzfristig mit Stellenabbau und Kündigungen reagierten, warnen führende Personalexperten davor, diesen Fehler angesichts des Fachkräftemangels zu wiederholen. Welche Alternativen Personalabteilungen wählen und wie sie die Führungsebene in schlechten Zeiten stärken können, beleuchtet die Messe PERSONAL2009 am 25. und 26. März in München.
Ausbildung
Trotz hoher Arbeitslosenzahlen werden viele Ausbildungen nicht abgeschlossen. Die Gründe dafür können bei Ihnen oder Ihrem Azubi liegen. Daher sollten Sie wissen, ob und wie das Ausbildungsverhältnis vorzeitig beendet werden kann.
Verdachtskündigung
Manchmal verdächtigen Sie einen Mitarbeiter dringend einer Straftat gegen Sie oder einer schweren Pflichtverletzung. Beweisen können Sie das jedoch nicht. Hier hilft Ihnen die Verdachtskündigung.
Muster & Formulare
Die Kündigung von Arbeitnehmern wird Ihnen durch die Gerichte nicht leicht gemacht. Wichtig ist, dass Sie in Ihren Formularen die wesentlichen formalen Anforderungen einhalten.
Kündigungsgrund
Auch ein relativ geringer Schadensbetrag rechtfertigt die sofortige Entlassung. Die Arbeitsgerichte gehen grundsätzlich davon aus, dass ein Mitarbeiter, der seinen Arbeitgeber bestiehlt, in erheblicher Weise das Vertrauen des Arbeitgebers in seine Redlichkeit zerstört.
Sonderkündigungsschutz für Betriebsratsmitglieder
Als ob Sie durch Ihre Mitarbeitervertretung nicht schon genug zeitlichen und finanziellen Aufwand hätten, müssen Sie bei einer beabsichtigten Kündigung von Betriebsratsmitgliedern auch noch den mandatsbezogenen Sonderkündigungsschutz beachten. Dieser wurde jetzt durch ein aktuell veröffentlichtes Urteil des LAG Rheinland-Pfalz auch noch über Gebühr zu Ihren Lasten ausgeweitet.
Beendigung von Arbeitsverhältnissen
Auch wenn Sie sich manchmal wünschen, der Gesetzgeber hätte die arbeitsrechtlichen Regelungen arbeitgeberfreundlicher ausgestaltet: Es nützt nichts darüber oder über die Arbeitsgerichte zu lamentieren. Wenn Sie sich stattdessen gut informieren und einige Spielregeln beachten, haben Sie auch bei Kündigungen Erfolg.